Downhill Longboard Test & Vergleich 2016

 Bugz Bamboo 104 Downhill LongboardRINCON Downhill LongboardGlobe Prowler V-Ply Natural Downhill LongboardJucker Hawaii NEW Hoku in Flex 1 Downhill Longboard
NameBamboo 104 DownhillDownhill Longboard 102Prowler V-Play NaturalNEW Hoku
HerstellerBugzRiconGlobeJucker Hawaii
Gesamtwertung99%
Gesamtsieger
97%95%
Preis/Leistungssieger
95%
Bester Allrounder
Qualität/Verarbeitung
Preis/Leistung
Testbericht»Test«»Test«»Test«»Test«
Länge104 cm102 cm96,5 cm99 cm
Breite23,5 cm22 cm25,4 cm22,2 cm
Wheelbase82 cm80 cm72 cm69 cm
Gewichtbis 85kgbis 100kgbis 100kgbis 110kg
TypDownhillDownhillDownhillDownhill
MaterialKanadischer Ahorn (6 Schichten)Ahorn (9 Schichten)Kanadischer-Ahorn (5 Schichten)Ahorn-Holz (7 Schichten)
KugellagerBearing ABEC 5 CarbonABEC 7Globe ABEC 7Jucker Hawaii ABEC 7 Chrome
FlexStrongMediumStiff1 , 2 , 3
CaveKonkavKonkav "cut away"MediumMedium
Preis

-

-

-

-

-

-

EUR 199,95

EUR 199,95

Händler

Downhill Abfahrt

Downhill Longboard

Downhill LongboardDas Downhill Longboarding stellt die schnellste Form des Langbrettfahrens dar. In keiner anderen Unterdisziplin werden so hohe Geschwindigkeiten erreicht! Professionelle Skater rasen mit mehr als 110 km/h den Berg hinunter. Weltweit gibt es keine Sportart, bei welcher mit lediglich einem Deck, zwei Achsen und vier Wheels derartiger Speed erreicht wird. Der Fokus liegt beim Downhill Longboarding darauf, die Bergstrecke so schnell und direkt als möglich zu absolvieren. Immer mehr Skater folgen dieser Trendsportart und mittlerweile gibt es zahlreiche internationale Rennen.

Schutzausrüstung:

Da mit dem Downhill Longboard enorme Geschwindigkeiten möglich sind, sollten Skater stets eine hochwertige Schutzausrüstung tragen. Diese besteht aus einer Lederkombination und einem Fullfacehelm. Zudem ist das Tragen von speziellen Slide-Handschuhen Pflicht.
Wer sich für eine aerodynamische Schutzausrüstung entscheidet, kann einen noch höheren Speed aufnehmen. Hierfür bietet sich eine Lederkombi an, die eng an der Haut anliegt. Zudem gibt es Helme, die aerodynamisch geformt sind, um den Luftwiderstand so gering als möglich zu halten. Longboard-Rennfahrer können speziell in der Speedhocke von der innovativen Schutzausrüstung profitieren.

Deck:

Downhill Longboards sind meist mit einem tiefergelegten Deck ausgestattet, um dem Schlingern der Achsen ab 60 km/h zu vermeiden. Die extrem niedere Standfläche bietet den Vorteil, dass sich der Schwerpunkt weiter nach unten verlagert. Skater profitieren von einer enormen Stabilität auch bei hohem Speed, da der Druck unter dem Achsendrehpunkt ausgeübt wird. Das Körpergewicht des Downhillers trägt dazu bei, das Langbrett bei hohem Speed zu stabilisieren. Das tiefergelegte Deck wirkt sich auch positiv auf das Fahrverhalten in der Kurve aus. Neben der stabileren Kurvenlage bietet die niedere Standfläche den Vorteil, dass das Standbein nicht so hoch über dem Boden ist wie bei einem herkömmlichen Longboard. Dieser Umstand ist speziell beim Abstoßen von Vorteil.
Die Lenkung von gedroppten Standflächen ist die etwas trägere Lenkbarkeit. Daher greifen immer mehr Downhiller zu flexfreien Top Mount Boards. Hierbei handelt es sich um Achsen, die von unten montiert werden. Die Spezialboards werden mit sehr hohem Concave gefahren und sie sind Großteils agiler als Boards mit tiefergelegten Decks.

Wheels:

Bei den Rollen sollte keinesfalls gespart werden, da diese stark belastet werden. Die Wheels sollten einen geringen Härtegrad aufweisen, damit Unebenheiten auf der Strecke besser ausgeglichen werden. Rider profitieren bei weichen Rollen von einem stabilen und sicheren Fahrgefühl und einem Stoßdämpfereffekt.
Die Spezialrollen sind besonders grippig, um einen ausgezeichneten
Halt auf dem Untergrund zu gewährleisten. Griprollen mit scharfen Kanten sind ideal,
um Kurven so schnell als möglich zu fahren.
Sollte es Nieseln oder Regnen, so bieten sich Wheels mit einer glatten Lauffläche an.
Auch diese Rollen sind scharfkantig, um nicht so leicht abzurutschen. Die glatten Wheels weisen einen geringen Härtegrad auf, damit sich die Reifen leichter mit dem Asphalt verzahnen können, um das Abrutschen zu verhindern.
Die Spezialwheels weisen einen etwas größeren Durchmesser der Rollen auf. Ebenso verfügen die Downhill Wheels über eine sehr breite Lauffläche für eine bessere Bodenhaftung. man sollte jedoch beachten, dass das Abbremsen mit breiten Wheels mehr Mühe und Zeit kostet.
Ein weiteres Herzstück stellt das Kugellager dar. Dieses sollte aus Keramik gefertigt sein, da dieses Material zahlreiche Vorteile aufweist. Kugellager aus Keramik sind stabiler, robuster und langlebiger. Zudem erhitzen sie nicht so schnell wie andere Materialien und auch Niederschlag und Wasser können einem Keramik-Kugellager nichts anheben.

Achsen:

Zahlreiche Boarder setzen auf Spezialachsen, die per CNC-Verfahren gefräst werden. Bei diesen Achsen handelt es sich um besonders stabile und langlebige Einzelkomponenten, die sich durch Präzision auszeichnen.

Bekannte Hersteller:

Das bekannte Label Madrid kann bei der Entwicklung von Downhill Longboards der Weltklasse auf eine langjährige Erfahrung zurückgreifen. Der Hersteller setzt auch hochwertige Materialien, ansprechende Designs und Funktionalität.
Globe hat sich mit seinen Qualitäts-Brettern einen internationalen Namen gemacht. Der Spezialist für Longboards Downhill bringt regelmäßig komplette Sets und Einzelkomponenten auf den Markt, die mit Bestnoten bewertet werden.
Auch der Downhill-Spezialist Santa Cruz macht jede Saison mit innovativen Downhill Longboards der Spitzenklasse auf sich aufmerksam.
Ebenso positiv geht das Label Atom aus den Downhill Longboard Testberichten hervor.

Kauftipps:

Eine Kaufberatung ist immer eine gute Idee. Skater können unterschiedliche Modelle testen und herausfinden, welches Modell passend ist.
Komplette Sets sind für Neulinge ideal, die noch nicht über ausreichend Fachkenntnisse verfügen. Zudem sind diese Sets praktisch, da das Downhill Longboard sofort einsatzbereit ist. Bei der Wahl des Sets ist ein Downhill Longboard Vergleich ratsam, da nicht alle Komplett-Boards ausgezeichnete Qualitätsmerkmale aufweisen. Aus Test- und Erfahrungsberichten geht hervor, welche Sets mit Qualität und Preis bestechen.
Bastler und passionierte Downhiller schrauben ihr Board gerne selbst zusammen.
Downhiller wählen die geeigneten Einzelkomponenten aus, sie kombinieren Teile unterschiedlicher Hersteller und sie schaffen ein wahres Unikat. Bei der Auswahl kann eine Kaufberatung helfen.
Wer ein Deck für sein Downhill Longboard kaufen möchte, sollte zu einem hochwertigen und robusten Material greifen, da die hohen Geschwindigkeiten dem Board so einiges abverlangen. Empfehlenswert ist eine Trittfläche aus Ahorn, da dieses Naturmaterial die besten Eigenschaften aller Materialien aufweist. Decks, die speziell für Downhill Longboards entwickelt werden, sind extrem hart und sie weisen einen äußerst geringen Flex auf.
Die Standfläche sollte nicht zu viel Gewicht aufweisen. Die im Downhill eingesetzten Decks bieten Ridern einen stabilen Halt, da sie speziell geformt sind.
Bei der Auswahl des Decks sollte man die Größe der Fuße berücksichtigen, um einen stabilen Stand auf der Trittfläche zu haben. Je länger die Schuhe desto breiter das Board, um nicht vom Downhill Longboard abzurutschen oder auf die Wheels zu treten.
Breitere Achsen bieten mehr Stabilität als schmale.
Downhill Longboards sind meist mit größeren Wheels ausgestattet, da diese bei hohem Speed äußerst stabil laufen. Ein weiterer Vorteil großer Rollen ist, dass die Kugellager nicht so rasch erhitzen. Bei der Wahl des Raddurchmessers sollte darauf geachtet werden, dass sie auch bei enormer Belastung keinesfalls mit dem Deck in Berührung kommen. Ein sogenannter Wheelbite kann bei einer hohen Geschwindigkeit ins Auge gehen. Breitere Rollen zeichnen sich durch einen grippigen und ruhigen Lauf aus. Mit größeren Rollen sind auch höhere Endgeschwindigkeiten möglich.
Es ist sinnvoll einen Stoßschutz für Nose und Tail anzubringen, um das Downhill Longboard bestmöglich vor Abnutzung zu bewahren.
Auch robuste Einzelteile müssen von Zeit zu Zeit getauscht werden. Sowohl das deck als auch die Wheels nützen sich bei den schnellen Geschwindigkeiten recht schnell ab.Somit ist es wichtig, dass Ersatzteile problemlos nachbestellt werden können. Ebenso ist der Preis der Einzelteile zu beachten. Hierfür lohnt sich am besten ein Downhill Longboard Vergleich.
Sparfüchse sollten bei der Wahl des Spezialbretts die Versandkosten unterschiedlicher Anbieter miteinander vergleichen, da diese stark voneinander abweichen. Bestellt man Ersatzteile gleich mit, so können Versandkosten gespart werden.

Kauftipps im Überblick:

  • Kaufberatung
  • komplettes Set für Anfänger ideal
  • Einzelkomponenten für Skater mit Fachkenntnis
  • Deck aus Ahorn
  • hartes Deck – äußerst geringer Flex
  • Körper- und Schuhgröße ebenso wie Körpergewicht von Bedeutung
  • große, breite Wheels mit viel Grip
  • Stoßschutz
  • Ersatzteile
  • Versandkosten

Downhill Longboard Test:

Skater, die ein Downhill Longboard kaufen, sollten sich vorab ein wenig Zeit nehmen und Downhill Longboard Testberichte durchlesen. Interessierte erhalten einen Überblick über die bedeutendsten Fakten. Ebenso werden in den Downhill Longboard Tests die Vor- und Nachteile des Modells aufgezeigt. Das Lesen von Testberichten der Testsieger ist eine gute Idee, um Anregungen für die eigene Auswahl zu erhalten. Nicht selten erfährt man von alternativen Modellen, welche die persönlichen Wünsche und Anforderungen erfüllen. Wer mit dem Longboard Downhill fahren möchte, kann sich in entsprechenden Testberichten über die Sicherheit des Langbretts informieren.

Bilderrechte:
©Fotolia – lassedesignen.jpg